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Los geht's
Biografie: Ein Spiel

Biografie: Ein Spiel

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Intro

von Max Frisch

ein partizipatives und inklusives Projekt mit Menschen aus Bonn und Mitgliedern des Ensembles

Regie:  Verena Regensburger
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Regie

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Mein Name ist Verena Regensburger. Ich bin Regisseurin und darf jetzt dieses Jahr das partizipative Projekt am Theater Bonn machen und wir inszenieren von Max Frisch Biografie: Ein Spiel.

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Worum geht es?

In dem Theaterstück geht es um Hannes Kürmann. Er bekommt eine besondere Chance: Er darf Teile seiner Vergangenheit neu wählen. Sein Ziel ist es, sein Leben so zu ändern, dass er seine Frau Antoinette niemals trifft. Doch das ist gar nicht so leicht, weil er sie eigentlich liebt. Das Stück ist wie ein Experiment. Es zeigt uns, ob kleine Änderungen wirklich unser ganzes Leben verändern können.

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Am Ende ist es gut so wie es ist.

Wir haben uns im Team gefragt: Warum entscheiden sich Menschen so wie sie es tun? Würden wir heute etwas anders machen? Oft denkt man: Ja, ich würde mich anders entscheiden. Aber wenn man genau hinsieht, merkt man: Die Entscheidung von damals war in diesem Moment richtig. Man sollte nicht so streng mit sich selbst sein. Das Leben entwickelt sich und wächst. Am Ende ist es gut so wie es ist. Das ist eine wichtige Botschaft von unserem Theater-Stück.

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Verschiedene Generationen

Das Theater-Projekt ist etwas Besonderes. Hier spielen Menschen aus verschiedenen Generationen zusammen: Jung und Alt arbeiten gemeinsam. Über 60 Personen wollten mitmachen. Das Team ist sehr vielfältig und inklusiv. Das bedeutet: Viele unterschiedliche Menschen gehören dazu. Die Arbeit mit dieser Gruppe macht dem Team großen Spaß. Es ist toll, dass alle so gut zusammenpassen. 

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Der Cast

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Wolke

Ich bin Wolke, 23 Jahre alt und ich spiele die Helen.

Tim

Ich bin Tim. Ich bin 19 Jahre alt und spiele einen Pfleger, den Papa und einen Kellner.

Bahar

Ich bin 16 Jahre alt und spiele die Mutter und auch einen Teil der Gang.

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Elena

Ich bin 15 Jahre alt, bin ein Teil der Gang, ein Ballettmädchen, Antoinette und das Kind von Kürmann.

Rüdiger

Ich bin 57 Jahre alt, ich spiele Kürmann, ich spiele die Gang und bin auch ein Schwiegervater.

Raphael

Ich bin 12 Jahre alt, spiele einen Arzt, einen Kellner und den Rotzler.

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Max

Ich bin 29 Jahre alt, ich spiele Herrn Kürmann, Frau Hubalek und einen Buttler.

Rosi

Ich bin 65 Jahre alt, spiele die Direktorin, einen katholischen Pfarrer und die Ballettlehrerin.

Mariella

Ich bin 18 Jahre alt, bin Teil der Gang und bin der Chef vom Militär.

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Johanna

Ich bin 18 Jahre alt und spiele eine Antoinette und bin Teil der Gang.

Theodor

Ich heiße Theodor und bin zehn Jahre alt. Im Theaterstück habe ich drei Aufgaben: Ich spiele die Hauptfigur Kürmann als Kind. Außerdem spiele ich noch einen Kellner und einen Arzt.

Sabine

Ich bin Sabine, bin 57 Jahre alt und im Stück spiele ich die Antoinette, die Schwiegermutter und  bin bei der Gang dabei.

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Aiden

Ich bin Aiden, ich bin 17 und ich spiele eine junge Version von Hannes Kürmann und einen Teil der Gang.

Franka

Ich heiße Franka. Ich bin 17 Jahre alt und ich spiele eine Version der Antoinette.

Lina

Ich bin Lina. Ich bin 19 Jahre alt und gehöre ebenfalls zur Gang und spiele noch Katrin.

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Alois

Ich spiele Hannes Kürmann.

Lydia

Ich spiele die Antoinette.

Christoph

Ich spiele den Registrator.

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Die Figuren

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Kürmann ist Forscher und will sein Leben ändern. Ein Spielleiter hilft ihm dabei. Dieser hat alle Infos über Kürmanns Leben in einer Mappe. Kürmann will seine Frau Antoinette niemals treffen, weil die Beziehung traurig endet. Er versucht alles, um ihr aus dem Weg zu gehen. Doch der Zufall ist oft stärker als sein Plan. Er merkt dabei: Auch die traurigen Momente gehören zu seinem Leben dazu. Manchmal möchte man diese Erfahrungen sogar noch einmal erleben, obwohl sie wehtun.

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Antoinette trägt eine Brille und hat oft ihre Tasche dabei. Sie ist mit Kürmann zusammen, hat aber auch eine Beziehung zu einem anderen Mann. Antoinette ist eine starke und selbstständige Frau. Sie hat große Pläne: Sie möchte eine Galerie und einen Verlag gründen. Sie lässt sich nicht gerne einengen oder festhalten. Man weiß nicht alles über sie. Was sie wirklich von Kürmann will, bleibt ihr Geheimnis.

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Der Registrator ist eine spannende Rolle. Er hilft Kürmann dabei, in seine Vergangenheit zu reisen. Er baut für ihn die Szenen auf, wie auf einem Spielplatz. Aber der Registrator schaut nicht nur zu. Er hat auch eine eigene Geschichte und ein eigenes Leben. Während er Kürmann beobachtet, lernt er auch viel über sich selbst.

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Fragen

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Was hat vermutlich keinen Einfluss auf Dein Leben gehabt?

Ob ich zueinander passende Socken trage. Dass ich in der Hausnummer 13 wohne. Wo meine Eltern schon überall wandern waren…

Welche Erinnerung an Deine Kindheit fällt Dir als erstes ein?

Ich war noch im Kindergarten und meine Betreuerin hat mich mit zu sich nach Hause genommen. Sie hatte einen Papagei, der sprechen konnte und meinen Namen gesagt hat.

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In welcher Situation warst Du von Dir selbst überrascht?

Wie klar mir war, dass nur meine Frau die richtige für mich ist.

Hast Du eine Vorstellung davon, wer Du ”eigentlich“ bist – oder eher von dem, was Du “sein willst“?

Was ich sein will, liegt außerhalb der Grenzen aller Möglichkeiten. Was ich sein will, ist ein Wesen ohne Maß – ohne Kilos und Liter und Meter und Euros und Zahlen und Schritte und Noten – Puls, Watt, Prozent, Kalorien, Volumen, Geschwindigkeit… Ich will ohne mehr und weniger. Zeit soll ihren Wert verlieren und die rationale Art sie zu unterteilen und das dumme vormachen, man könne sie kontrollieren. Ich will einschlafen, weil ich müde bin, will aufwachen, wenn mein Körper bereit ist, will essen, was und wann ich will. Will nicht zu viel sein, nicht zu wenig. Am liebsten würde ich nicht mal wissen, was es heißt zu müssen – aber dann gäbe es keine Gemeinschaft, ich wäre frei. Ist das wirklich, was ich will?

Ein glücklicher Moment:

Ein Tag mit Konfetti in der Luft. Kinderlachen irgendwo.

Wer ist in Deinem Leben wichtig und hat den Verlauf womöglich beeinflusst?

Ich habe Rüdiger bei einem Theater-Projekt in der Schule getroffen. Das hat mein ganzes Leben verändert. Wir sind sehr verschieden: Er ist locker und lebt in den Tag hinein. Ich plane alles genau und mache mir oft zu viele Sorgen.Aber wir haben gemerkt: Bei wichtigen Dingen denken wir gleich. Wir haben dieselben Träume für die Zukunft. Auch während des Studiums in verschiedenen Städten sind wir ein Paar geblieben. Unsere Unterschiede haben uns geholfen, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Heute haben wir vier Kinder und sind ein sehr gutes Team.

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Wenn Du Dich entscheiden könntest, ein Tier zu sein: welches wäre es?

Ich möchte ein Pinguin sein. Pinguine sind süß und rutschen mit dem Bauch über das Eis. Meine Schwester, die ich sehr mag, liebt auch Pinguine.

Welche Haltung hast Du früher vehement vertreten, die Du heute nicht mehr vertrittst?

Wer um 8 Uhr morgens noch im Bett liegt, hat Pech gehabt und darf geweckt werden.

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Was tust in Deinem Leben wichtig und hat den Verlauf womöglich beeinflusst?

Meine Familie, meine besten Freunde, Leute, mit denen ich früher befreundet war, woraus ich gelernt habe oder immer noch lerne, was gute Freundschaften sind.

Mit welchem Satz würde Deine Biografie beginnen?

Dies ist die Geschichte eines sehr aufgedrehten jungen Mannes.

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Hast Du Dich schon einmal bewusst neu erfunden? Wie hat sich das angefühlt?

Mit 16 Jahren habe ich das erste Mal meine Haare abrasiert und meine Bunte Klamotten Ära hat begonnen. Die Gefühle, die mich überkamen, halten bis heute noch nach. Die Last der Rollenerwartungen, die auf mir lagen, fielen mit einem Mal ein gutes Stück ab. Befreiend und beflügelnt. Das war ein wichtiger Schritt zu mir selbst. Das ich nicht binär bin, habe ich erst ein paar Jahre später für mich herausgefunden.

Wer bist Du, wenn niemand zuschaut?

Wenn keiner zuschaut, bin ich langweilig.  Unter Freund:innen bin ich ein aktiver, spannender Mensch, der es liebt, gemeinsam zu lachen. Mit meiner Familie? Das kleine Kind? Das reife Kind! Vermutlich auch süß oder sowas. Ich könnte große Worte sprechen – klug, reif und ruhig. In der Schule? Da kann ich wohl direkt aufhören zu reden. Schüchtern. Ein hoffnungsloser Fall von Blatt vorm Mund. Keine Lust aufzufallen. Und alleine? Da fühle ich mich sicher. Ich mag es, Zeit mit mir selbst zu verbringen. Keiner kennt mich so wie ich. Ich denke, was ich fühle und sage, was ich mich sonst nicht traue. Jetzt bin ich so vieles zugleich und genau das, was ich sonst an mir vermisse. Wenn Ihr nicht zuschaut, sind die Welt und ich viel besser dran!

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Wenn Dein Leben eine Serie wäre - was würde das Publikum Dir aktuell zurufen?

Hör auf, über jede Kleinigkeit nachzudenken! Denke nicht immer links oder rechts. Mache es einfach. Du hast noch so viel Zeit in Deinem Leben.

Worauf freust Du Dich in der Zukunft?

Erwachsen zu werden und zu reisen…

Welche Erinnerung an Deine Kindheit fällt Dir als erstes ein?

Meine erste Erinnerung ist diese: Ich sitze im Garten auf einer Schaukel. Ich schaue unser Haus an und denke nach. Ich frage mich: Warum lebe ich genau hier? Warum bin ich in dieser Familie? Hätte mein Leben auch ganz anders sein können?

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Das Bühnenbild

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Marie Häusner

Mein Name ist Marie Häusner.
Ich bin die Bühnenbildnerin.

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Bühnenkonzept

Ich habe schon viele Bühnenbilder gebaut. Für dieses Projekt ist die Bühne besonders. Es spielen nämlich auch Menschen mit, die keine Profis sind. Das Bühnenbild sieht aus wie ein altes Theater aus der Barock-Zeit. Es wirkt aber leicht und modern.

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Stuhlreihen

Auf der Bühne stehen Reihen mit Stühlen. Sie sind eine Verbindung zum Publikum. Das hat eine Bedeutung: Jeder Mensch hat sich schon einmal gefragt, was bei einer anderen Entscheidung im Leben passiert wäre. Wir alle könnten wie die Hauptfigur Kürmann sein. Das Publikum und die Schauspieler:innen gehören so zusammen.

Leichtigkeit

Die Bühnen-Teile haben Rahmen aus Metall. Sie sind mit einer hellen Folie bespannt. Man kann sie von hinten beleuchten. Die Bühne soll an die Barock-Zeit erinnern. Aber durch das moderne Material wirkt alles viel leichter und einfacher.

Seitenbereiche

An den Seiten der Bühne stehen Bänke. Dieser Bereich ist für die Menschen gedacht, die keine Profis sind. Dort bereiten sie sich auf ihren Auftritt vor. Sie ziehen sich dort um oder suchen ihre Gegenstände. Es ist wie ein Warte-Bereich.

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Prozess

Meine Arbeit dauert etwa sechs Monate. Zuerst lese ich den Text und sammle Ideen. Ich spreche viel mit der Regie. Dann baue ich ein kleines Modell. Später testen wir alles in echter Größe auf der Bühne. Wir prüfen das Licht und die Materialien. Danach bauen die Werkstätten das echte Bühnen-Bild. Kurz vor der Premiere wird alles fertig aufgebaut. Wir schauen, ob alles genau passt. Dann proben die Schauspieler:innen zum ersten Mal im echten Bühnen-Bild bis zur ersten Aufführung.

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Musik

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Mein Name ist Azhar Syed. Ich bin der Sounddesigner und Komponist bei dem Stück Biografie: Ein Spiel.

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Schon als Jugendlicher habe ich in Bands Musik gemacht. Später habe ich Kunst und Sound-Design studiert. Seit 2008 arbeite ich als freier Ton-Gestalter in Köln. Zum Theater kam ich im Jahr 2022 durch Verena. Sie hat mir vertraut und mich für ein Stück engagiert. Das hat sehr gut funktioniert. Seitdem arbeiten wir oft zusammen an verschiedenen Theatern, zum Beispiel in Bonn und in München.

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Wie trägt die Musik zur Wirkung des Stücks bei?

Für das Stück Biografie: Ein Spiel mache ich besondere Musik. Die Musik ist oft leise und fein. Man bemerkt sie kaum, aber man spürt sie. Wir sagen dazu: Die Musik ist „spürig“. Hier ist weniger oft mehr. Ich nutze für den Klang verschiedene Dinge: Aufnahmen von den Proben, echte Instrumente wie Gitarre und Klavier, aber auch Musik aus dem Computer. Ohne moderne Technik geht es heute nicht mehr. So entsteht eine ganz besondere Stimmung.

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Höre Beispiele, die Azhar für das Stück komponiert hat.
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Musik A

Musik B

Musik C

Musik D

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Die Arbeit am Theater ist sehr abwechslungsreich. Ich mache Musik, Aufnahmen und Geräusche. Das Spannende ist: Ich sitze nicht nur allein im Studio. Ich arbeite mit vielen anderen Menschen zusammen. Zum Beispiel mit den Fachleuten für Licht und Ton und natürlich mit den Schauspielern. Wenn wir auf der großen Bühne stehen, muss alles perfekt zusammenpassen. Viele verschiedene Personen arbeiten gemeinsam an diesem einen Stück.

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Kostüm

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Ich bin Melina Poppe und mache die Kostüme für das Stück.

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Das Kostümkonzept

Ich finde es wichtig, dass die Menschen in ihren Kostümen echt aussehen. Sie tragen im Stück schicke Kleidung wie Anzüge oder Abendkleider. Viele haben so etwas vorher noch nie getragen. Sie sehen darin toll aus, aber sie wirken nicht verkleidet. Das Kostüm soll die Person unterstützen und nicht verstecken. Man soll die echten Menschen unter der Kleidung immer noch erkennen. Ich erzähle mit der Kleidung Geschichten. Es ist mir gut gelungen, dass die Darsteller viel Raum für sich haben.

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Kürmann

Alois spielt die Rolle von Kürmann. Er bringt dabei viel von seiner eigenen Art in die Figur ein. Er spielt ihn aber auch so, wie der Autor Max Frisch es geschrieben hat. In dem Stück ist er vielleicht etwas strenger oder härter als im echten Leben.

Antoinette

Lydia spielt die Antoinette. Diese Rolle ist sehr wichtig. Antoinette ist fast die einzige Figur, die ihr Kostüm nie wechselt. Sie trägt ein elegantes Kleid. Sie soll dem Publikum besonders auffallen und in Erinnerung bleiben. Ihre Frisur erinnert ein bisschen an Schneewittchen. Antoinette wirkt in ihrem Kostüm sehr zart, einzigartig und besonders.

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Registrator

Für mich ist die Rolle vom Registrator wie ein Coach. Er ist wie ein Trainer für eine Sport-Mannschaft. Er führt die Menschen durch das Stück. Ich finde ihn motivierend, sportlich und frech. Er sieht ordentlich aus und ist immer bereit.

Gang

Die Gruppe der Laien-Darsteller nennen wir „die Gang“. Sie sind wie eine Sport-Mannschaft. Deshalb tragen alle das gleiche Kostüm: einen Trainingsanzug. So erkennt man sofort, dass sie zusammengehören. In diesem Anzug können sie schnell in verschiedene Rollen schlüpfen oder einfach sie selbst sein. Wenn sie gerade nicht mitspielen, setzen sie sich auf die Bank. Dort machen sie Pause und schauen dem Spiel zu wie Ersatz-Spieler beim Sport.

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Licht

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Ewa

Ich bin Ewa und Beleuchtungsmeisterin am Schauspielhaus in Bonn - Bad Godesberg.

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Mit Licht kann man im Theater eine besondere Stimmung schaffen. Man kann ein Gefühl verstärken, das schon da ist. Oder man verändert die Stimmung komplett, zum Beispiel durch Licht aus einer anderen Richtung. Das Licht hilft dabei, die Geschichte auf der Bühne zu erzählen und wirkt direkt auf die Zuschauer.

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Stelen

In den Stelen sind LED Streifen verbaut, die weiß leuchten können und eine Verlängerung des Raumes darstellen sollen.

Fuß-Rampen

Wir benutzen Fuß-Rampen. Das sind Lampen, die unten am Boden stehen. Sie leuchten von unten nach oben. Wir nutzen sie vor allem in den Szenen mit der „Gang“. Das Licht sorgt für eine besondere Stimmung und bringt mehr Farben auf die Bühne.

In den Rahmen an der Seite haben wir LED-Streifen eingebaut. Sie machen weißes Licht für mehr Helligkeit im Raum. Oben hängen spezielle Astera-Röhren. Damit können wir den Raum farbig machen. So setzen wir Akzente und sorgen dafür, dass die Bühne nicht nur in Gelb und Weiß leuchtet, sondern viele Farben hat.

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Wir haben hunderte Scheinwerfer im Theater. Mit einem Licht-Pult steuern wir alle Scheinwerfer genau. Es gibt Scheinwerfer, die feststehen. Und es gibt Scheinwerfer, die sich bewegen können. Für jede Szene speichern wir eine eigene Licht-Stimmung im Computer. Jede Stimmung bekommt eine Nummer. Bei der Aufführung müssen wir dann nur noch einen einzigen Knopf drücken. Dann wechselt das Licht ganz automatisch passend zur Geschichte.

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Impressum

Mediale Inszenierung: Yves Itzek
Dramaturgie: Susanne Röskens
Bildrechte: Theater Bonn / Yves Itzek
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Die Lichtabteilung

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Max stellt sich vor

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Max, was kann man mit Licht alles anstellen?

Max, wie entsteht das Licht für eine Theaterprojekt?

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Das Besondere am Theater

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Ton- und Videoabteilung

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Achim

Er erklärt die Arbeit der Ton- und Videoabteilung.

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Achim, was fasziniert dich an deinem Job?

Achim, was macht die Ton- und Videoabteilung?

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Wie fühlt es sich an, ein Theaterstück zu begleiten?

Tontechniker Achim erzählt, wie es sich anfühlt, eine Vorstellung zu fahren.

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Infos zur Soundanlage

Das Drehbuch

Ganz wichtige Notizen, die zum "Fahren" einer Vorstellung nötig sind.

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Übersicht
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Kapitel 10 Impressum

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