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Inhalt

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Der Inhalt

In dem Stück geht es um Isa, eine 14-jährige, die aus einer Klinik ausbricht und sich auf eine Reise durch ihre eigene und unsere Welt begibt. Unterwegs trifft sie auf verschiedene Menschen und hat unterschiedliche Begegnungen, die sie inspirieren, irritieren und manchmal sogar ängstigen. Doch am Ende geben ihr diese Begegnungen etwas für ihren Weg und bieten ihr Halt. Während sie sich durch die Welt bewegt, verändert sie sich und lernt sich selbst sowie die Welt besser kennen. Wenn wir sie in diesem Stück begleiten, nehmen wir nicht nur etwas von ihr mit, sondern idealerweise auch etwas von uns selbst.

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Worum geht es für Dich?

Laura, die Regisseurin, spricht über die Bedeutung des Stücks als eine Reise, die sowohl äußerlich als auch innerlich stattfindet. Sie betont, dass die Reise zu sich selbst genauso faszinierend sein kann wie die Reise durch die Welt. Besonders für 14-Jährige mit vielen Fragen bietet das Stück eine Möglichkeit, mit diesen Fragen umzugehen und zu lernen, sie auszuhalten, anstatt alle Antworten zu finden. Es geht darum, sich mit den Fragen auseinanderzusetzen und zu wachsen.

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Kapitel 1

Isa bricht aus der Klinik aus

Kapitel 2

Isa trampt

Kapitel 3

Isa zeltet mit ihrem Vater im Garten

Kapitel 4

Isa stellt sich vor, ihr Leben sei ein Roman

Kapitel 5

Isa möchte kein Mädchen sein

Kapitel 6

Isa fährt auf einem Binnenschiff mit

Kapitel 7

Isa trifft Tschick und Maik

Kapitel 8

Isa trifft einen gehörlosen Jungen

Kapitel 9

Isa begegnet einem trauernden Mann

Kapitel 10

Das Ende und ein Neuanfang

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Figuren

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Sandrine Zenner

Daniel Stock

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Wer ist Isa?

Isa ist eine 14-jährige, die aus einer Psychiatrie flieht und deren Reise die Leser und Zuschauer miterleben können. Hauptsächlich verläuft ihr Weg durch den Wald und die Natur, eine Art Roadtrip zu Fuß, bei dem sie verschiedene Menschen trifft. Rückblicke auf ihre Kindheit und episodische Einblicke in ihr Leben lassen viel Raum für Interpretation. Ihr Charakter wirkt mysteriös und durch die Begegnungen während ihrer Reise erfährt man mehr über sie, ihre Gedanken und die Themen, mit denen sie kämpft und versucht, Frieden zu finden.

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Zitat

Wenn ich will, dass die Sonne steht, dann steht die Sonne.

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Wen oder was sucht Isa?

Isa, eine 14-jährige, scheint trotz ihres jungen Alters schon nach innerer Ruhe zu suchen, obwohl sie oft rastlos ist und mit großen existenziellen Fragen kämpft. Die Geschichte beginnt in einer Psychiatrie, was darauf hinweist, dass etwas sie dorthin geführt hat. Isa scheint die Struktur der Psychiatrie nicht gut zu vertragen und sucht nach Antworten auf Fragen wie: "Was ist das Leben?" und "Wie kann ich glücklich sein?" Sie sehnt sich nach Geborgenheit und menschlicher Nähe, die sie vielleicht in ihrer Kindheit nicht erfahren hat. Zusätzlich sucht sie nach einem Ausbruch in eine andere Welt durch ihre Fantasie und Geschichten, die sie sich ausdenkt.

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Was magst du an der Rolle?

Isa ist eine faszinierend ambivalente Figur, die einerseits unglaublich lebensfroh, risikobereit und offen für das Leben ist. Andererseits kämpft sie mit den Strukturen und Herausforderungen der Welt, was sie jedoch auch interessant macht. Als Schauspielerin bietet ihr Charakter mit seinen großen Gegensätzen eine vielfältige Palette an Möglichkeiten. Persönlich ist Isa direkt, nahbar und schnell einzubeziehen, was bewundernswert ist. Obwohl sie oft scheitert, steht sie wieder auf und geht weiter, auch wenn sie dabei Verletzungen davonträgt.

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Über die Begegnungen

Laura spricht darüber, wie Begegnungen das Leben sowohl für Isa als auch für die Personen, mit denen sie interagiert, verändern. Sie betrachtet dies als eine Metapher für das Theater und zwischenmenschliche Interaktionen im Allgemeinen. Jede Begegnung bietet die Möglichkeit, etwas zu lernen, aber auch unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen zu gewinnen. Im Theater beobachtet sie, wie Mikrokosmen zwischenmenschlicher Interaktionen entstehen, in denen Fragen gestellt, Antworten gesucht und Emotionen erforscht werden, die weit über die beiden Personen hinausgehen, die man beobachtet. Laura betrachtet diese Begegnungen als ein Panoptikum der zwischenmenschlichen Möglichkeiten, das man erleben kann, wenn man sich darauf einlässt.

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Zitat

-Wo kommst du den her?
-Tristamera.
-Ist das eine Stadt?
-Das ist ein Planet.
-Verstehe. Und jetzt zu Besuch auf der Erde?
-Kann man so sagen. Wie alle.
-Verstehe. Und bist du da, um der Menschheit den richtigen Weg zu zeigen? Oder um sie auszulöschen?
-Ich habe mich noch nicht entschieden

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Wie ist es, so viele Rollen zu spielen?

So was ist eigentlich immer eine ganz schöne Herausforderung, weil sich auch immer die Frage stellt, inwiefern man die unterschiedlichen Rollen voneinander abgrenzt. In diesem Fall spiele ich eine Frau, diverse Männer, aber auch zwei Kinder. Insofern das sind das alles ja total schöne, unterschiedliche Aufgaben. Also das ist einfach für mich als Schauspieler immer eine feine Sache, wenn man einfach viele unterschiedliche Sachen ausprobieren kann.

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Die Autofahrerin

Maike ist eine Autofahrerin und stellt eine der ersten bedeutenden Begegnungen im Stück dar, insbesondere während der Reise. Wir wissen nicht genau, woher sie kommt oder wohin sie fährt, was typisch für die Art von Charakteren ist, die in der Handlung auftauchen - Menschen, die unterwegs sind, genau wie Maike. Ich würde sie als gut situiert beschreiben und dem bürgerlichen Spektrum zuordnen. Sie strebt bewusst ein gutes Leben an, doch meine Fantasie spielt manchmal mit dem Gedanken, dass ihr Streben nach einem guten Leben vielleicht oberflächlich ist. Allein das Fahren eines Elektroautos rettet nicht den Planeten und könnte als Luxusproblem angesehen werden.

Der Arzt

Der Arzt ist eine Figur, die zunächst einmal nur die Rolle des Arztes einnimmt und wenig Raum in der Geschichte einnimmt. Weder in der Handlung noch in Isas Gedanken scheint er eine bedeutende Rolle zu spielen. Er bleibt fast schon unbedeutend und langweilig. Diese Charakterisierung könnte bewusst gewählt sein, um zu betonen, dass der Arzt keine markanten Merkmale hat und möglicherweise nicht von großer Bedeutung für Isa ist. In der aktuellen Ausgestaltung der Geschichte scheint der Arzt daher nicht von wesentlicher Bedeutung zu sein.

Der Vater

Der Vater und Isa haben eine enge Beziehung zueinander. Möglicherweise sind sie sich sogar sehr ähnlich, vielleicht sogar zu ähnlich. Diese Ähnlichkeit könnte ein Grund dafür sein, warum er nicht mehr da ist. Isa deutet an verschiedenen Stellen an, dass er von einem Meteoriten erschlagen wurde oder gestorben ist. Es bleibt jedoch unklar, was tatsächlich mit ihm passiert ist. In einer Szene zeigen wir die beiden, als alles in Ordnung zu sein scheint, was die rätselhafte Natur seines Verschwindens noch verstärkt.

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Das gehörlose Kind

Heinrich, das gehörlose Kind, das eigentlich Olaf heißt und den Wunsch hat, Heinrich genannt zu werden, stellt eine weitere rätselhafte Begegnung dar. Er ist eine Figur, die gerne bei Isa bleiben würde und mehrmals betont, dass er den Weg mit ihr teilen möchte. Doch Isa lehnt ab und es bleibt unklar, ob diese Begegnung real ist oder eine symbolische Bedeutung hat. Die Natur dieses gehörlosen Kindes und seine Verbindung zu Isa werden nicht vollständig aufgelöst, und es entsteht eine spannende Auseinandersetzung zwischen den beiden.


Der Soldat

Die Szene mit dem Soldaten auf Gut Hohenbuchen scheint definitiv eine Imaginationssequenz von Isa zu sein, in der sie einen Soldaten namens Daniel, ihre große Liebe, trifft. Der Soldat wird als pflichtbewusster, aufrechter junger Mann dargestellt, der in den Krieg zieht und zurückkehrt.

Der Autor

Der Autor erscheint mir fast wie die tragische Figur in diesem Stück, da er innerlich bereits tot zu sein scheint. Er hat einen schrecklichen Verlust erlitten und ist davon nicht zurückgekehrt. Die Szene veranschaulicht, was für eine Tragödie sich in einer Familie abspielen kann, wie tiefe Löcher gerissen werden können. Isa trifft hier symbolisch auf jemanden, dessen Leben trotz physischer Präsenz bereits vorbei ist.

Der Binnenschiffer

Der Binnenschiffer ist vielleicht die Figur, die einem Vater am nächsten kommt, und seine Szene nimmt im gesamten Stück viel Raum ein. Wenn ich mir vorstelle, dass ich wie Isa irgendwie auf der Flucht bin und auf ihn treffe, würde ich mich freuen, den Binnenschiffer getroffen zu haben.

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Lieblingsrollen

In manchen Rollen fühle ich mich besonders lebendig, als Schauspieler. Da kann ich so richtig aus mir herausgehen und den Charakter mit Leben füllen. Einige Szenen sind einfach nur Spaß pur, wie zum Beispiel, wenn Isa auf eine Autofahrerin trifft. Oder wenn sie sich in ihrer Fantasie als Gräfin oder Herzogin auf einem großen Gut ausleben kann - das ist wirklich herrlich. Selbst die Begegnungen mit einem Lastwagenfahrer oder einem Frachtschiffkapitän haben ihren eigenen Reiz. Auch wenn manche Szenen traurig sind, ziehe ich es vor, in Rollen zu schlüpfen, in denen ich mich schauspielerisch richtig entfalten kann. Es macht einfach noch mehr Spaß, wenn ich das Gefühl habe, dass ich alles geben und kreativ sein kann.




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Zitat

„Das Glück macht nie so glücklich wie das Unglück unglücklich. Und das liegt nicht daran, dass es länger dauert, das Unglück. Es ist einfach so.“ 

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Schlüsselszenen

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Schauspieler Daniel

Der Ausbruch von Isa ist zweifellos eine Katastrophe aus ärztlicher Sicht. Es ist offensichtlich, dass sie dringend Behandlung benötigt, insbesondere da sie nicht einmal Schuhe trägt, als sie aus der Klinik flieht. Die Szene, in der sie vom Klinikpersonal überwältigt wird und trotzdem entkommt, ist äußerst besorgniserregend. Es ist unverantwortlich und gefährlich, dass sie sich in einem so labilen Zustand befindet und ohne angemessene Betreuung auf sich allein gestellt ist.

Schauspielerin Sandrine

Es ist dringend, diesen Ort sofort zu verlassen. Es herrscht eine enorme Aufbruchsstimmung, ein Fliehen aus einer engen, kleinkarierten Struktur, die zwar Leben retten kann, aber auch erdrückend wirkt. Die Szene, in der Isa einen Rorschach-Test macht, um ihre geistige Verfassung zu prüfen, ist wild. Sie antwortet auf fragwürdige Weise, was die Dynamik des Moments unterstreicht. Die Adjektive, die uns Herrndorf im Roman geschenkt hat, färben die Szene. Wir ziehen Text aus dem späteren Teil des Stücks vor, wo sie mit einer Waffe spielt und sich fragt, ob sie weitermachen oder ihr Leben beenden soll, was stark von ihrer Fantasie durchdrungen ist. Die szenische Anlage, in der Isa ausbricht und übermenschliche Kräfte erhält, um sich dem Psychiater zu widersetzen, ist humorvoll. Es ist eine kluge Idee, dies zu überhöhen.

Regisseurin Laura

Mit dem Ausbruch aus der Klinik war es für uns wichtig, Isa auf eine Reise zu schicken, die Kraft und Stärke repräsentiert. Sie musste sich mit Energie auf den Weg machen, und das war ein entscheidender Moment, sowohl für das Stück als auch für ihre Geschichte. Der Weg, den Isa geht, gibt ihr Kraft. Es gab einen Aufbau für diesen Ausbruch, der legitimiert, dass er genau jetzt stattfindet. Als Isa bei uns ausbricht, geschieht dies mit großer Stärke, sie sprengt Fesseln und befreit sich von Namen. Später im Stück erwähnt sie, dass es für sie zwei Welten gibt und dieser Ausbruch ermöglicht es uns, eine dieser Welten zu etablieren. Sie lässt die Klinik hinter sich und begibt sich auf eine eigene Reise, voller Energie und mit der Möglichkeit, das Universum zu beherrschen.

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Schauspieler Daniel

Die Figuren, die ich spiele, bewundern alle Isa sehr. Sie sehen sie als äußerst intelligent, klug, gebildet und umsichtig an, eine ausgezeichnete Besitzerin des Guts, die alles im Griff hat und für alles eine Antwort weiß. Sowohl Kinder als auch Bedienstete und sogar zwei Männer, die um Isas Liebe buhlen, kommen zu ihr, um Rat zu suchen. Alle sind sehr von ihr abhängig und schätzen ihre Meinung sehr.

Schauspielerin Sandrine

In der Szene in Hohenbuchen taucht das Publikum tief in Isas Fantasiewelt ein. Sie entdeckt ein Haus zwischen hohen Buchen und stellt sich vor, wie ihr Leben wäre, wenn es wie in einem Roman wäre. Wir haben die Szene humorvoll gestaltet und zeigen eine Vielzahl von Bildern aus ihrem Leben. Es ist eine Mischung aus unserer Fantasie und der von Wolfgang Herrndorf. Diese Entwicklung im Theater, wo wir nicht nur den Text interpretieren, sondern auch schauen, was in den Köpfen der Schauspieler während der Szene passiert, finde ich besonders schön. Das ist unsere Antwort auf die Szene in Gut Hohenbuchen, wie sie im Original steht.

Regisseurin Laura

In der Szene gestalten wir Isas eigene Welt besonders deutlich mit. Wir haben uns entschieden, hier sehr frei zu sein und viel Spaß zu haben. Ihr Spielpartner übernimmt dabei mehrere Rollen, um das Leben der Personen, die Isa sich vorstellt, zu veranschaulichen. Isa geht in dieser Szene in ihrer Spielfreude und -wut bis an die Extreme. Sie taucht in phantastische Szenarien ein, erfindet eine alternative Biografie und findet darin Trost, Freude und Kraft. Gleichzeitig kommen gegen Ende der Szene auch Zweifel an der Realität hoch, die sie sich gerade erschaffen hat.

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Tod und Suizid

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Der Tod im Stück

Der Tod ist ein Thema, dem Isa im Stück intensiv begegnet. Sie reflektiert über Sterblichkeit, Endlichkeit und den Sinn des Lebens. Der Ausbruch aus der Klinik symbolisiert einerseits die Befreiung von gesellschaftlichen Fesseln, andererseits wirft er sie in eine Welt, in der sie sich verloren fühlt. Isa setzt sich unvoreingenommen und unverstellt mit dem Thema Tod auseinander, sei es durch subtile Reflexionen oder direkte Begegnungen mit dem Tod. Somit ist der Tod ebenso präsent wie das Leben in all seinen Facetten im Stück.

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Wann lebte Wolfgang Herrndorf?

Er wurde am 12. Juni 1965 in Hamburg geboren und beging am 26. August 2013 Selbstmord.

Warum hatte er mehrere Berufe?

Er hatte vielerlei Begabungen. Nach dem Abitur 1984 (dem besten seines Jahrgangs) und Zivildienst hätte er eigentlich ein Stipendium für ein Mathematik- und Physikstudium annehmen können. Stattdessen studierte er bis 1992 Malerei. Das Studium schloss er als Meisterschüler ab, aber wollte erstmal nicht mehr malen. Eine Weile arbeitete er, um Geld zu verdienen, bei der Post. Ab 1994 arbeitete er dann regelmäßig als Illustrator und Karikaturist – für das Satire-Magazin Titanic und andere. Ab 2001 widmet er sich immer mehr dem Schreiben und bringt im Jahr darauf seinen Debütroman heraus.

Warum beging Wolfgang Herrndorf Suizid?

Anfang 2010 wird bei ihm ein Glioblastom, ein bösartiger Hirntumor, diagnostiziert. Als Folgeerscheinung leidet er an Wahrnehmungsstörungen und epileptischen Anfällen. Schließlich kann er weder lesen noch schreiben und beschließt im August 2013, Suizid zu begehen.

Was malte er?

In den 1980er Jahren brechen viele Künstler aus. Anarchie und Punk halten Einzug in die bis dato starren Kunstszene. Herrndorf hingegen fasziniert die Ölmalerei des 15. bis 17. Jahrhunderts und deren Perfektion, die ihm selbst seiner Meinung nach nie ganz gelingt.
In seinen Illustrationen vereint er vielerlei Stile, vermischt mit Komik und politischem und gesellschaftlichem Zeitgeschehen.

Was schrieb er?

Zunächst war das Internetforum Höfliche Paparazzi Herrndorfs wichtigster literarischer Bezugspunkt. Sein Debütroman heißt In Plüschgewittern und erschien 2002. Zwei Jahre später gewann er mit seiner Erzählung Diesseits des Van-Allen-Gürtel den Publikumspreis des Bachmann-Wettbewerbs. Es folgen der Jugendroman Tschick und der Wüstenkrimi Sand. Seine Tagebuchaufzeichnungen Arbeit und Struktur und der fragmentarische Roman Bilder Deiner großen Liebe wurden nach seinem Tod veröffentlicht.

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Inwieweit ist Herrndorf in dem Stück präsent?

Wir haben intensiv recherchiert und uns mit Wolfgang Herrndorfs Werken auseinandergesetzt, um seine Einflüsse auf unser Stück zu verstehen. In Gesprächen haben wir seine Gedanken und Ideen erforscht und entdecken immer noch neue Parallelen zwischen ihm und der Hauptfigur Isa. Obwohl Herrndorf nicht explizit als Figur im Stück vorkommt, ist seine Präsenz und sein Einfluss spürbar. Isa ist eine eigenständige Person, aber sie hat die Kraft, den Autor und uns zu beeinflussen, während wir sie mit unserer Interpretation aufladen.

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Zitat

Ich werde ganz klar im Kopf, morgenlichklar. Universum hier, Isa hier, alles, wo es hingehört. Ich denke nicht nach. Ich schlafe.

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Bühnenbild

Bühnenbildnerin, Ausstatterin und Videokünstlerin Djamilia Brandt erzählt uns von ihren Ideen
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Djamilja Brandt

Die Entscheidung, mit Video zu arbeiten, fiel hauptsächlich aufgrund der Notwendigkeit, Isas Reise zu erzählen, flexibel zu bleiben und schnelle Ortswechsel zu ermöglichen. Wir wollten auch eine zeitliche Entwicklung darstellen und gleichzeitig Raum für Interpretation lassen. Im Stück geht es immer wieder darum, was real ist und was vielleicht nur in Isas Kopf passiert. Einige Begegnungen sind klar aus dem Ursprungsroman übernommen, andere bleiben fraglich. Deshalb war es wichtig, eine Ebene einzubringen, die Isas Gedankenwelt und Fantasie erkundet und einen Raum schafft, der wandelbar ist, ohne konkrete Orte festzulegen. Die Verwendung von Video und Projektionen ermöglicht es, eine Fantasiewelt zu öffnen und die Reise auf neue Weise zu präsentieren.

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Die Musik

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Musik 1

Passt diese Musik zu der Szene?

Musik 2

Passt diese Musik besser als die anderen Stücke?

Musik 3

Oder doch lieber diese Musik?

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Gebärdensprache

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Das Lieblingswort von Laura

Regie

Das Lieblingswort von Daniel

Schauspiel

Das Lieblingswort von Susanne

Dramaturgie

Das Lieblingswort von Sandrine

Schauspiel

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Das Lieblingswort von Djamilja

Ausstattung und Video

Das Lieblingswort von Jula

Regieassistenz

Das Lieblingswort von Elisa

Ausstattungsassistenz

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Die Personen hinter den Kulissen

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Lichtabteilung

Der Lichttechniker Max stellt seine Arbeit vor.

Schnürboden

Was ist denn ein Schnürboden? Bühnenmeister Phillipp erklärt dir seine Arbeit.

Ton-, und Videoabteilung

Achim, erklärt die Arbeit der Ton-, und Videoabteilung.

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Impressum

Mediale Inszenierung: Yves Itzek
Dramaturgie: Susanne Röskens
Gebärdensprache: Helga Hopfenzitz
Bildrechte: Theater Bonn
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Kapitel 1

Isa ist als Patientin in einer psychiatrischen Klinik.
Der Arzt macht einen Test mit ihr.
Sie hat keine Lust.
Sie möchte nicht in der Klinik bleiben und bricht aus.
Der Arzt will sie halten, aber sie besiegt ihn und rennt weg.
Isas Reise durch das Land beginnt.

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Die Lichtabteilung

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Max stellt sich vor

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Max, was kann man mit Licht alles anstellen?

Max, wie entsteht das Licht für eine Theaterprojekt?

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Das Besondere am Theater

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Kapitel 2

Isa hält ein Auto an und steigt ein.
Die Fahrerin heißt Maike.
Sie redet viel und verhält sich sehr seltsam.
Vielleicht ist sie gar keine Frau?
Isa flieht aus dem Auto.

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Der Schnürboden

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Phillipp Klankert

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Drück mich!

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Wie funktioniert deine Arbeit?

Was war das Komplizierteste, das du je gemacht hast?

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Lieblings Wort

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Treue

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Kapitel 3

Isa erinnert sich an ihre Kindheit.
Ihr Vater schenkt ihr ein Zelt.
Sie bauen es im Garten auf und übernachten dort.
Ihr Vater verschwindet über Nacht.
Isa sieht ihn nie mehr wieder.
In ihrer Fantasie erklärt sie sich es so:
Er wurde von einem Meteoriten erschlagen.

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Ton- und Videoabteilung

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Achim

Er erklärt die Arbeit der Ton- und Videoabteilung.

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Achim, was fasziniert dich an deinem Job?

Achim, was macht die Ton- und Videoabteilung?

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Wie fühlt es sich an, ein Theaterstück zu begleiten?

Tontechniker Achim erzählt, wie es sich anfühlt, eine Vorstellung zu fahren.

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Infos zur Soundanlage

Das Drehbuch

Ganz wichtige Notizen, die zum "Fahren" einer Vorstellung nötig sind.

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Schäferhund

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Kapitel 4

Auf ihrem Weg kommt Isa an einem schönen Haus vorbei.
Sie bleibt stehen und stellt sich in ihrer Fantasie ihr Leben dort vor.
Wie in einem Roman:
Sie ist Herzogin und spricht fließend Französisch.
Sie gewinnt einen Nobelpreis.
Sie kann sehr gut kochen.
Viele Leute kommen zu ihr und danken ihr,
weil sie so ein guter Mensch ist.
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Ihre große Liebe zieht in den Krieg und sie wartet auf ihn.
Als er wieder kommt,
ist er schwer traumatisiert.
Aber sie liebt ihn noch immer und sie werden gemeinsam alt.
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Wunschname

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Der Boden bewegt sich

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Danke

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Kapitel 5

Isa geht weiter.
Ihr geht es nicht gut.
Sie hat Unterleibsschmerzen, weil sie ihre Tage hat.
Isa wollte noch nie ein Mädchen sein.

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Katze

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Kapitel 6

Isa kommt an einem Kanal vorbei
und springt auf ein Binnenschiff.
Der Kapitän nimmt sie bis zur nächsten Schleuse mit.
Isa geht es nicht gut und möchte über Bord springen.
Der Kapitän hält sie davon ab.
Er erzählt ihr ein Geheimnis,
das er noch nie jemandem erzählt hat.
Er war mal ein Bankräuber.
Isa und er versinken in seiner Geschichte und spielen sie nach.
An der Schleuse geht Isa von Bord. Beide sind traurig.
Aber sie sind froh, dass sie sich kennengelernt zu haben.
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Familie

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Kapitel 7

Auf einer Mülldeponie begegnet Isa zwei Jungs:
Maik und Tschick.
Die Beiden haben ein Auto geklaut.
Schon nach kurzer Zeit verabschieden sie sich wieder.
In 50 Jahren wollen sie sich wiedertreffen.
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traurig

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Kapitel 8

Isa trifft einen gehörlosen Jungen.
Isa erzählt ihm eine Geschichte aus ihrer Fantasie.
Der Junge glaubt ihr die Geschichte nicht und geht.


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Kennst du die Geschichte von dem Schäferhund? Das war mit dem Touristen in Spanien. Die kennt eigentlich jeder. Der Mann hat da Urlaub gemacht, mit seiner Familie. Und eben auch der Hund. Und dann sind sie nach Dortmund zurückgefahren und haben den Hund dagelassen. Nicht aus Versehen, sondern weil er immer so gestunken hat […] und da stand er dann plötzlich auf einem spanischen Autobahnparkplatz, dreitausend Kilometer weit weg von zu Hause, und er wusste ja nicht, wo das ist. Und wo Dortmund ist. […] Er hätte jetzt natürlich in Spanien weiterleben können. Immerhin fahren da Leute ja freiwillig hin, nach Spanien, und finden es gut. Aber er fand es da nicht gut. […]
Und dann ist ihm eine Idee gekommen. Ganz plötzlich, wo man sich fragt, warum er die nicht gleich gehabt hat. Denn er hat sich natürlich an seinen Geruchssinn erinnert, und dann hat er so lange auf dem Parkplatz herumgeschnüffelt, bis er endlich die Spur […] gefunden hat, und dann ist er nach Dortmund gelaufen. […]
Die Beine des Hundes wurden immer kürzer, je länger er lief. Und eines Tages schaut der Mann aus dem Fenster, und da liegt auf der Terrasse der Hund auf dem Bauch, und die Beinstummel an seiner Seite pendeln in der Luft, ohne den Boden zu berühren. Ein Wunder, dass er es überhaupt die letzten Meter geschafft hatte. Aber er hatte es geschafft. Und da erkannte sein Besitzer, was wahre Treue bedeutet. […]
Und weil sich das natürlich rumgesprochen hat, ist dann ist jemand von der Lokalzeitung gekommen und hat ein Foto gemacht […] und es sind immer mehr Leute gekommen […], sogar der Spiegel, was die wichtigste Zeitung von allen ist hat den Braten gerochen und den Schäferhund aufs Cover gepackt: Das Geheimnis der Treue. […]
Der hieß Schäferhund Rudi. Das ist auch schon lange her, das kannst du nicht googeln, aber in den Archiven findest du es noch…

aus: Herrndorf, Wolfgang: Bilder Deiner großen Liebe. Ein unvollendeter Roman, Berlin 2014, S. 67 ff.

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Kapitel 9

Ein Mann sitzt vor seinem Haus.
Isa möchte für Geld seinen Rasen mähen.
Isa ist sehr nass vom Regen und darf sich im Kinderzimmer des Hauses Kleidung leihen.
Isa findet heraus, dass die Tochter des Mannes tot ist.
Im ganzen Haus liegt ganz viel Trauer.
Isa verlässt das Haus unauffällig.
Sie nimmt die Schultasche der Tochter mit aus dem Haus.
Nun führt Isas Weg in einen Wald…
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Kapitel 10

Isa trifft auf einen toten Jäger.
Sie ist verzweifelt und möchte seine Waffe benutzen.
Der Jäger versucht Isa davon abzuhalten.
Figuren, denen Isa schon begegnet ist,
möchten Isa ebenfalls abhalten.
Ein alter Mann kommt dazu und erzählt Isa eine Geschichte über die Zeit.
Isa und der Mann, der sie von Anfang begleitet hat, beschließen den Weg gemeinsam weiterzugehen...

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